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CHRISTIANE CONRAD   Monochrome Malerei
Preisrahmen 2.000,- bis 9.000,- €
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"Rapsgelb", 2016, Öl auf Leinwand, 120 x 120 cm


"Wintergrün", 2016, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm


"Drei Rottöne", 2016, Öl auf Leinwand, 50 x 50 cm


"Karminrosa I" 2008, Öl auf Leinwand, 30 x 25 cm


"blau" 2009, Öl auf Leinwand, 30 x 25 cm
  CHRISTIANE CONRAD
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  Kunstwerke und Texte

geboren 1949 in Gießen,
lebt und arbeitet in Berlin
1984-1990 Hochschule der Künste, Berlin
Meisterschüler bei Prof. Walter Stöhrer

Christiane Conrad malt monochrome Ölbilder.
Der Farbton einer Arbeit wird vor Beginn fest-
gelegt und gibt oft auch den Bildtitel. Für jede
einzelne Malschicht eines Bildes wird die Farbe
neu gemischt und dabei um Nuancen geändert.
Sie wird dann mit dem Spachtel vertikal über
das ganze Format hinweg aufgetragen.
Dabei entstehen kleine Stege und Wülste, die
ein leichtes, unregelmäßiges Relief ergeben.
Durch diese senkrecht verlaufende Struktur
wird jeglicher sichtbare Bezug zur Landschaft
genommen, während die Stimmung der Farbtöne
tatsächlich auf Beobachtungen in der Natur basiert.


Auszug Eröffnungsrede 2017.
Christiane Conrad arbeitet nach der Natur.
Dies lässt sich auf den ersten Blick mit der
monochromen Malerei der Künstlerin nicht in
Einklang bringen. Eher denkt man an ein
alltagsfernes Farblabor. Tatsächlich bedarf es
sehr wohl einer weltabgeschiedenen Konzentration
und berechnender Farbmischungen für die sub-
tilen Nuancen auf die es Christiane Conrad an-
kommt. Dabei braucht es keines Blicks nach
draußen. Die meditative Stimmung ihrer Bilder ent-
steht aus sich selbst heraus. Mehr noch, mit der
quadratischen oder meist leicht hoch-
formatigen und immer senkrecht strukturierten Malerei
grenzt sich die Künstlerin ganz bewusst von jeglichem
Landschaftsbezug und erst recht von figurativen Ele-
menten ab.
Was Christiane Conrad aber auszeichnet ist die nahezu
analytische Farbwertigkeit, die sie nicht allein theoretisch
begründet, sondern in der Außenwelt wahrnimmt. Ob
sie die Natur vor Augen hat, eine gemalte Darstellung
davon oder unbewusst die Umgebung aufnimmt: sie
extrahiert die Farbtonalität und überträgt, auf wenige
Farbtöne reduziert, auf Leinwand oder Papier.

Christiane Conrad schafft zwar ein abstraktes Bild,
das aber als Quintessenz einer realen Wahrnehmung
gelten kann. Sie schafft eine Farbmagie die
das Schauen zum Erlebnis macht.


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