GALERIE KLAUS BRAUN
Stuttgart - Charlottenstraße 14   +49 (0)711 640 5989      E-Mail



Wand- und Bodenobjekte, Multiples
Preisrahmen 1.000,- bis 5.000,- EUR

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Bodenarbeit o.T., 2010, Leinöl und Pigment auf Holz, 50 x 30 cm


# 11156 - o.T., 2012, Leinöl und Rußschwarz auf Holz, 30 x 28 cm


# 10199 Bodenarbeiten o.T., 2012, Leinöl und Eisenosxyd, ca 30 cm


# 10784 o.T., 2011, Leinöl und Eisenosxyd, 20 x 20 cm


# 11155 o.T., 2005, Leinöl und Eisenoxyd, auf Holz, 63 x 73 cm


# 10783 o.T., 2005, Leinöl und Rußpigment auf Holz, 32 x 31 cm


# 11174 o.T., 2003, Leinöl und Eisenoxyd auf Holz, 100 x 180 cm


# 10780 o.T., 2000, Leinöl und Eisenoxyd schwarz auf Holz, 25 x 25 cm
  MATTTHIAS LUTZEYER
  Kunstwerke und Texte

Lutzeyers Arbeiten fesseln, sind schwer
zu erfassen.
Lava, Schlacke, Schlacke, Krusten, natür-
lich entstandene Materialien fallen häufig
in das Assoziationsfeld, das die Bilder
eröffnen.
Dennoch lassen sie keinen Zweifel an ihrer
Gemachtheit, an ihrer Gewolltheit. Massige
Ölfarbe wird vom Künstler auf einen hölzer-
nen Bildträger geformt. Durch die erodiert
wirkende Struktur der Bilder erfährt der
Betrachterblick kompositorische Lenkung:
wird in die Tiefe gezogen und in die Höhe
gehoben, kleinere Formationen machen
größere erfahrbar und umgekehrt.

PIGMENT WIE PECH UND SCHWEFEL

Matthias Lutzeyer befindet sich in guter Gesellschaft:
Das Schwarz hat längst seinen festen Platz in der
Kunstgeschichte. Doch sein Eisenoxydschwarz,
gemischt mit Rußschwarz und gebunden mit Leinöl,
ist schwärzer in seiner sinnlichen Wirkung als alles,
was man sich vorstellen mag. Die Galerie Klaus Braun
zeigt neben Materialproben Lutzeyers jüngste Arbeiten,
die sich von früheren reliefartigen Formaten weiter
zur vollplastischen Wand- und Bodenarbeit entwickelt
haben. Aus Klumpen formt er Oberflächen, die an ver-
lassene LavAfelder erinnern oder gleich anmuten, als
seien sie einer unwirtlichen extraterrestrischen Land-
schaft entnommen. Der Charme entsteht in der Diskrepanz
von unnahbarer Schönheit des rein nichtfarbigen Pigments
und der expressiv-bewegten Schattentiefe, die auf einmalige
Weise demonstriert, dass Schwarz als Erscheinung steiger-
ungsfähig ist. Die Einzelausstellung endet am 13. Juni 2013.
SuR Kulturpolitik für Stuttgart und Umgebung,Günter Baumann
Ausgabe 22 - Juni/Juli 2013


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