1329

Künstler

/ Werk  1329

Künstler

Giuseppe Scaiola

Titel

Nebbia

Jahr

2003

Technik

Acryl auf Leinwand

Maße H B T

33 x 33 cm

Signatur

rs: signiert, datiert, bezeichnet

Rahmen

ohne

Provenienz

Städt. Museum Gelsenkirchen
Galerie Klaus Braun

Preis

1.600,- €

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    Die Arbeiten trägt den Titel Nebbia. Nun sieht der Nebel, den wir kennen zweifellos nicht so aus wie die Nebel benannten Arbeiten von Scaiola. Nebel ist der Zustand zwischen fest und gasförmig, er legt sich wie ein Schleier über die Dinge, versperrt die Sicht, ist somit gefährlich, aber auch schön oder unheimlich.
    Das alles trifft auf diese Bilder nicht zu.
    Sie sind kein bisschen verschwommen, sondern sehr klar sowohl in ihrer Farbigkeit als auch in ihrer Form. Es handelt sich also um eine Abstraktion dessen, was wir unter Nebel verstehen.
    Die Bilder mit meist schwarzem Hintergrund laden zu Assoziationen mit einer anderen Art von Nebel ein. Man denkt vielleicht an den galaktischen Nebel, die Milchstraße, die eigentlich aus Sternen besteht und nur für uns durch die Entfernung so nebelhaft wirkt. Genauer gesagt sehen wir Lichtstrahlen, etwas das eigentlich nicht fassbar ist, genauso wenig wie der Nebel. Außerdem weckt der schwarze Grund mit den darauf herausleuchtenden Kreisen die Vorstellung eines nächtlichen Himmels mit Sternen. Aber es handelt sich um Nebel, in einer Form dargestellt, die das Unbestimmte, Unbeständige des wirklichen Nebels aufgreift. So stellt also nicht nur der Titel, sondern auch das Gemalte einen Zusammenhang zu dem abgebildeten Naturphänomen dar.