Arthur Aeschbacher

Künstler

Arthur Aeschbacher  Collagen

* 1923 in Genf, Schweiz – † 10. Oktober 2020 Paris

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MONOGRAPHIE 1991 print
KATALOG „2013 & 1963“ print

VIDEO 2020 „Werkphasen“
VIDEO 2016 „La patte arrière du Sel“
VIDEO 2020 „Paris“

AUSSTELLUNG 1992 (erste bei uns)
AUSSTELLUNG  2020 (bisher letzte bei uns)

 

Arbeiten von Arthur Aeschbacher
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Aeschbacher gehörte zu den Plakatkünstlern, hielt sich aber von der Bewegung der Nouveaux Réalistes fern, da er deren soziologische Ziele nicht teilte. Anstatt wie Hains oder La Villeglé die „anonyme Schnitzerei“ zu feiern, verwendete Aeschbacher das Plakat als „Material für Maler“. Für ihn ist die Sprache des Plakats, das er abzieht, dann wieder aufklebt und neu zusammensetzt, vor allem die Sprache seiner Farben, seiner Dicke und seiner Absätze. So bestehen seine Bilder in den 1960er Jahren aus aufeinanderfolgenden Schichten von zerschnittenen Plakaten, deren Texte unlesbar geworden sind.

Mit der Serie der „lettres éclatées“ oder „stores surfaces“ (1973) entwickelte er seine Beziehung zu den Buchstaben weiter, indem er die Praxis des Collage/Abziehens allmählich aufgab. Diese in Schwarz, Blau oder Dunkel auf einem grauen Hintergrund gemalten „zersplitterten Buchstaben“ verteilen sich hinter Farbgittern, die die Leinwand strukturieren. Mit der Serie „6, 4, 2“ (1984) reduzierte Aeschbacher seine Kompositionen: Die sprachlichen Referenzen wurden in Kreisbögen angeordnet, die mit der Geradlinigkeit des vorherigen Gittersystems brachen. Seine letzten Werke bleiben dem Geist der „grafischen Wettkämpfe“ treu, bei denen der Buchstabe mit einer bildlichen Kraft aufgeladen wird und das durchbricht, was der Schriftsteller Michel Butor als die „fundamentale Mauer, die zwischen den Buchstaben und den Künsten errichtet wurde“ bezeichnet.

Seine Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen in Frankreich und im Ausland vertreten. (z.B. 1992 Centre d`Art Contemporain de Corbeil, zu der eine Monografie erschienen ist).
Aus Larousse „Dictionnaire de la peinture“.